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FREI DAY ein BNE-Lernformat

Der FREI DAY ist ein Lernformat, welches Bildung für nachhaltige Entwicklung für alle Beteiligten spürbar und sichtbar macht.


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Merkmale von BNE-Lernprozessen

Mit dem FREI DAY wollen wir BNE-Lernprozesse anstoßen. Bildung für nachhaltige Entwicklung zielt darauf ab, Wissen, Bewusstsein und Handeln zu fördern.BNE-Lernprozesse beinhalten die Leitideen

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  • Orientierung an der nachhaltigen Entwicklung

  • Umgang mit Vielfalt

  • Kontext- und Lebensweltorientierung

  • Fähigkeit und Perspektivenwechsel

  • Analyse von Entwicklungsprozessen auf unterschiedlichen Handlungsebenen

(vgl. Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung, verabschiedet von der KMKarrow-up-right).

Für die praktische Umsetzung bedeutet dies die Ermöglichung von und Unterstützung bei eigenverantwortlichen und partizipativen Lernprozessen. Mit dem Lernformart FREI DAY haben wir die Möglichkeit, all diese Aspekte zu berücksichtigen und Kompetenzen anzustoßen:


Aufgaben zur Erarbeitung

1

Einstieg in den "Positiven Handabdruck"

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In Nachhaltigkeitskreisen ist oft die Sprache von der Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks. Bildung für nachhaltige Entwicklung geht darüber hinaus und ermöglicht, einen positiven Handabdruck zu hinterlassen.

Dabei werden die individuellen Handlungsmöglichkeiten in den Blick genommen, um gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen. Das Konzept des positiven Handabdrucks kann auch in den FREI DAY integriert werden. Germanwatch hat dazu eine Seite zusammengestellt, mit spanndenen Informationen und einer Auswahl von Materialien:

2

Bildung für nachhaltige Entwicklung

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Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist ein ganzheitliches Bildungskonzept, dass eine Transformation der Bildungseinrichtungen nach Prinzipien einer nachhaltigen Entwicklung umfasst. Lernende werden dabei als Change Agents gesehen, die über das Wissen, die Mittel, die Bereitschaft und den Mut verfügen, transformative Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung zu ergreifen.

Für die Schule bedeutet das eine ganzheitliche Umsetzung in Form eines Whole School Approach (f.)

3

Whole School Approach

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Der Whole School Approach bildet einen ganzheitlichen Ansatz, um Schulen im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung zu gestalten. Der Ansatz lässt sich in 5 Themenfelder gliedern:

  • Lernkultur

  • Lern- und Lebensraum Schule

  • Schulkultur

  • Führung und Schulentwicklung

  • Wirkung der Schule in die Gesellschaft

Die Abbildung zeigt sehr anschaulich, welche Bereiche mithilfe des Whole School Approach im Sinne einer Bildung für nachhaltigen Entwicklung angesprochen werden.

Die Abbildung zeigt sehr anschaulich, welche Bereiche mithilfe des Whole School Approach im Sinne einer Bildung für nachhaltigen Entwicklung angesprochen werden.

Durch den FREI DAY werden viele Impulse für die aktive Ausgestaltung des Whole School Approach geboten. Nicht nur auf der Ebene der Lernkultur findet eine Veränderung statt, auch die anderen Handlungsfelder bekommen Bedeutung.

4

Ermöglichung der Förderung im FREI DAY …

... forschendes und projektbasiertes Lernen

... selbstbestimmte Lernprozesse

... interessengeleitete Rechercheprozesse

... eine tiefergehende Auseinandersetzung mit komplexen aktuellen und zukünftigen Herausforderungen

... fachübergreifendes und vernetztes (Nachhaltigkeits-) Wissen

... Vernetzung und Kooperation mit (außerschulischen) Initiativen, Expert*innen und Entscheidungsträger*innen

... Partizipation und Selbstwirksamkeitserfahrungen

... eine notenfreie Beziehung und Lernberatung zwischen SuS und den Lernbegleiter*innen


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